Der Kalender geht jetzt in beide Richtungen

Was in Mokkeli 1.1 neu ist — und warum die Änderungen aus unserem eigenen Alltag kommen.

Es gibt Updates, die man in einer Liste abhakt. Und es gibt die, bei denen wir zuhause gemerkt haben: so ist das eigentlich noch unfertig. Version 1.1 ist von der zweiten Sorte — fast jede Änderung darin kommt daher, dass etwas uns selbst oder unseren Testfamilien im Weg stand.

Google-Kalender: endlich in beide Richtungen

Bisher konnte Mokkeli euren Google-Kalender nur lesen. Termine kamen an — aber alles, was ihr in Mokkeli eingetragen habt, blieb dort. Das führte zu genau der Frage, die eine Familien-App eigentlich abschaffen soll: „Wo trage ich den Termin jetzt ein?“

Ab Version 1.1 fällt die Frage weg. Was ihr in Mokkeli anlegt oder ändert, landet auch in Google. Ihr müsst nicht mehr überlegen, welche App die „richtige“ ist — beide sind es.

Dazu neu: Serientermine können jetzt ein Enddatum haben. Der Schwimmkurs bis zu den Ferien, das Training bis Saisonende — statt eines Termins, der bis in alle Ewigkeit weiterläuft und den irgendwann niemand mehr wegräumt.

Zutaten dort, wo man sie braucht

Wer kocht, kennt das: Man steht am Herd, die Pfanne wird heiß, und im Rezept steht bei Schritt vier „die Zwiebeln dazugeben“ — und man scrollt hoch zur Zutatenliste, um nachzusehen, wie viele es waren. Mit fettigen Fingern auf dem Display.

Rezepte zeigen die Zutaten jetzt direkt am jeweiligen Kochschritt. Kein Zurückscrollen mehr mitten im Kochen.

Aufgeräumt: Menü und Zurück-Wege

Das „Mehr“-Menü war über die Monate zu einer langen Liste angewachsen, in der man scrollen musste, um Einstellungen zu finden. Es ist jetzt in Bereiche, Einstellungen und Hilfe gegliedert.

Und der Zurück-Weg führt wieder dorthin, wo ihr hergekommen seid — besonders im Essensbereich, den ihr jetzt mit der gewohnten Wisch-Geste schließen könnt. Dazu merkt sich die App beim Neustart, in welcher Ansicht ihr zuletzt wart, statt euch jedes Mal am Anfang abzusetzen.

Und über 15 Dinge, die einfach kaputt waren

Der unspektakuläre, aber ehrlich gesagt wichtigste Teil dieses Updates:

  • Auf Android verdeckte die Tastatur das Eingabefeld der Einkaufsliste.
  • Nach „Zutaten zur Einkaufsliste“ erschien ein schwarzer, nicht bedienbarer Bildschirm.
  • Der Import eines Google-Kalenders meldete beim ersten Versuch „Fehler“, obwohl er funktioniert hatte.
  • Im Familien-Chat kamen Benachrichtigungen doppelt an — und für eigene Nachrichten.
  • Im Essensplan-Menü öffneten „Alle informieren“ und „Löschen“ keinen Bestätigungsdialog und taten dadurch nichts.

Die vollständige Liste steht in den Release-Notes zu Version 1.1.

Was ihr davon merkt: schnellere Updates

Eine Änderung ist unsichtbar und trotzdem die folgenreichste: Mokkeli kann sich ab dieser Version selbst aktualisieren. Bisher musste jede Korrektur — auch eine einzeilige — durch die Prüfung der App-Stores, was Tage dauert. Künftig erreichen euch solche Verbesserungen in Stunden.

Für uns heißt das: Wenn ihr uns einen Fehler meldet, können wir ihn beheben, während ihr noch daran denkt. Genau so soll sich eine App anfühlen, die von einer Familie für Familien gebaut wird.

Nachtrag vom 31.07.: Kurz nach dem Start von Version 1.1 stellte sich heraus, dass die Android-App nach dem Update nicht mehr startete — sie blieb auf dem Logo stehen. Ursache war eine falsche Variante einer internen Programmbibliothek, die beim Zusammenbauen in die App geriet. Wir haben die Auslieferung sofort gestoppt und mit Version 1.1.1 korrigiert. Eure Daten waren zu keinem Zeitpunkt betroffen — der Fehler trat vor dem ersten Datenzugriff auf.

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Neu in Mokkeli 1.1: Google-Kalender in beide Richtungen